Pauken in den Ferien: Nicht in den ersten drei Wochen
"Schule ist genauso Arbeit und Stress für Kinder
wie es unsere Arbeit für uns ist. Darum ist es ganz wichtig, dass die
erste Hälfte der Ferien für die Kinder absolute Freizeit ist",
erklärt die bekannte Sachbuchautorin und Therapeutin Dorothee Raab im
Interview mit Perspektive: Bildung.
Raab, die eine Vielzahl von Lern-
und Spielbüchern entwickelt hat, empfiehlt Eltern, deren Kinder
Schulstoff nacharbeiten müssen, das Lernen auf die drei letzten
Ferienwochen zu verlegen.
"Es ist sinnvoll, wirklich diese drei Wochen dafür einzuplanen und
nicht etwa die letzte Woche wieder auszusparen. Denn sonst besteht
die Gefahr, dass die Kinder vieles, was sie gerade gelernt haben,
wieder vergessen."
Außerdem empfiehlt die Autorin den "sanften" Einstieg ins Lernen.
Eltern sollten sich zunächst gar nicht darauf konzentrieren, dass
schulische Inhalte gelernt werden, sondern das Lernen im Alltag
fördern, etwa bei Gesprächen oder beim gemeinsamen Spiel.
Während Eltern bei älteren Jugendlichen eher an die Vernunft
appellieren könnten, sei es nicht falsch, jüngere Kinder mit
Belohnungen für das Lernen in den Ferien zu motivieren.
"Sollen Kinder auch in den Ferien für die Schule lernen?" fragt
Perspektive: Bildung in der großen Online-Umfrage unter
http://bildungsklick.de/umfrage/1 Eltern und Kinder, die mitmachen,
können aktuelle Grundschulpakete von Dorothee Raab und Buchpakete aus
der Lernhilfereihe "Besser in..." gewinnen.
Lesen Sie den gesamten Artikel auf
http://www.bildungsklick.de/perspektive-bildung
Das Projekt Perspektive: Bildung will den Diskurs über Bildung in
Deutschland fördern. Schule steht im Vordergrund dieses Forums.
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(Perspektive:Bildung)