Die schönsten Gedichte deutscher Sprache
Gedichte sind zeitlos: Sie inspirieren und wecken tiefe Gefühle, sie spenden Trost und machen Mut. Mit Die schönsten Gedichte deutscher Sprache präsentiert Reader’s Digest eine exklusive Auswahl der schönsten deutschsprachigen Gedichte und Balladen aus über 800 Jahren, ergänzt durch über 50 Abbildungen von Gemälden großer Künstler, die die Stimmung der Gedichte untermalen.
Von den Minneliedern des Walther von der Vogelweide über Lessing, Hölderin und Rilke bis zu den Gedichten der Gegenwart – die Sammlung bietet Verse von rund 200 Dichtern für jeden Geschmack und jeden Anlass, ob für den Vortrag bei Geburtstagen oder Feierlichkeiten, zum Schmökern oder Vorlesen. Inhaltlich abgerundet wird der goldgeprägte Prachtband mit Kopfgoldschnitt und Lesebändchen durch Zusatzwissen über die Dichter, die Maler und ihre Zeit – ein Meisterwerk für Generationen.
Die Auswahl der schönsten Gedichte ist auf 416 Seiten in acht Kapiteln chronologisch nach Epochen und den Geburtsjahren der Dichter gegliedert. Dabei kommen sowohl bekannte Dichter als auch weniger bekannte oder in Vergessenheit geratene Lyriker zu Wort.
Kapitel 1: Das Mittelalter – 12. bis 15. Jahrhundert
Die „minne“ (Liebe) ist das Thema der ritterlich-höfischen Dichter des Mittelalters schlechthin: bekannte Vertreter sind neben Walther von der Vogelweide auch Friedrich von Hausen, Heinrich von Morungen oder Hartmann von Aue, die den Leser mit ihren Verserzählungen und Minneliedern die Gefühlswelt des Mittelalters nachempfinden lassen.
Kapitel 2: Die Renaissance – 15. bis 17. Jahrhundert
Die Renaissance ist geprägt von großen politischen und religiösen Spannungen, die auch in der Dichtung zum Ausdruck kommen. So schreibt zum Beispiel Martin Luther „Ein feste Burg ist unser Gott“ und Georg Rodolf Weckherlin verfasst „An das Teutschland“.
Kapitel 3: Das Barock – 17. bis 18. Jahrhundert
Die Dichter des Barock erzählen von den Schrecken des Krieges, so Friedrich von Logau in „Abgedankte Soldaten“ oder Andreas Gryphius in „Tränen des Vaterlandes“. Die Vergänglichkeit alles Irdischen behandelt Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau in „Albanie, gebrauche Deiner Zeit“. Auch der Text des bekannten Volksliedes „Geh aus mein Herz und suche Freud“ von Paul Gerhardt stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Kapitel 4: Von der Aufklärung bis zum Sturm und Drang – 18. Jahrhundert
Die Dichtung in der Epoche der Aufklärung soll vor allem bilden und kritisiert auch die Vormachtstellung des Adels, so Gottlieb Konrad Pfeffel in seinem Gedicht „Der Bauer und der Junker“. Die Bewegung des „Sturm und Drang“ hingegen stellt das Gefühl in den Vordergrund: Mit den Worten „O Menschengesichter, wie zwinget ihr’s denn, dass Liebe zu lieben verlernt?“ drückt etwa Gottfried August Bürger ein Grundgefühl dieser Zeit aus.
Kapitel 5: Von der Klassik bis zur Romantik – 18. bis 19. Jahrhundert
Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller prägten die Epoche der Klassik. In diesem Kapitel findet der Leser bewegende Verse wie „Wanderers Nachtlied“ von Goethe oder Hölderlins „Abendphantasie“. Dem aufklärerischen rationalen Zeitgeist stellten die Romantiker wie Josef von Eichendoff oder Max von Schenkendorf das Mystische entgegen.
Kapitel 6: Vom Biedermeier bis zum Naturalismus – 19. Jahrhundert
Die Lyrik des Biedermeier zeichnet sich durch Einfachheit und Sentimentalität aus. Volkslieder wie „Das Wandern ist des Müllers Lust“ von Wilhelm Müller und „Weißt Du, wie viel Sterne stehen“ von Wilhelm Hey stammen aus dieser Zeit. Auch die schönsten Gedichte von Friedrich Hebbel, Theodor Storm, Eduard Mörike und Theodor Fontane – die bedeutenden Vertreter des poetischen Realismus – sowie scharfzüngig-humorvolle Verse von Wilhelm Busch und Detlev von Liliencron lassen sich in diesem Kapitel entdecken.
Kapitel 7: Die Moderne – 19. bis 20. Jahrhundert
Im Zeitalter der Moderne, das von Umbrüchen und zwei Weltkriegen gezeichnet ist, bedienen sich Dichter wie Else Lasker-Schüler, Eugen Roth oder Hilde Domin vielfältiger Ausdrucksformen. Gottfried Benn greift die Heimatlosigkeit in seinem Gedicht „Reisen“ auf:
„Selbst auf den Fifth Avenueen fällt Sie die Leere an.“ Humorvolle Verse steuern Joachim Ringelnatz oder Erich Kästner bei.
Kapitel 8: Die Gegenwart – 20. bis 21. Jahrhundert
Zur Zeit des Kalten Krieges ist die Lyrik oft provozierend, so etwa in Ingeborg Bachmanns Gedicht „Alle Tage“. Neben Hans Magnus Enzensberger, Peter Härtling oder Wolf Biermann kommt auch die jüngere Generation mit Vertretern wie Durs Grünbein („Unklar weshalb“) oder Albert Ostermaier („Kanon“) zu Wort.
Einzigartig bebildert
50 Abbildungen von Gemälden, ausgewählt von Kunstexperten, spiegeln die Stimmung der Gedichte wider. So wird „Die Forelle“ von Christian Friedrich Daniel Schubert durch das Gemälde „Angler“ des Impressionisten Gustave Caillebotte bebildert. Das Bild „Heimweg“ von Hans Baluschek zeigt ein Paar in den schmutzigen Gassen der Großstadt – und illustriert das Gedicht „Großstadtliebe“ von Mascha Kaléko. Viele Werke berühmter Maler wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Max Liebermann oder August Macke haben Eingang in dieses Werk gefunden.
Fazit
Von A wie Achim von Arnim bis Z wie Carl Zuckmayer – alles, was Rang und Namen hat in über 800 Jahren deutscher Dichtkunst, findet der Leser in diesem einzigartigen Kompendium. Die schönsten Gedichte deutscher Sprache von Reader’s Digest entführt auf einen lyrischen Streifzug durch die Epochen und Stilrichtungen und öffnet die Welt der deutschen Poesie in all ihren Facetten – Heiteres, Besinnliches, Romantisches, Kritisches – von den Minneliedern des Mittelalters bis zu den modernen Gedichten der Gegenwart. Doppelten Kunstgenuss bietet der Klassiker für Generationen durch die exklusive Bebilderung des Bandes.
Bild:
Der Band Die schönsten Gedichte deutscher Sprache von Reader’s Digest präsentiert Sternstunden der Poesie aus über 800 Jahren.
Reader’s Digest Deutschland
Die schönsten Gedichte deutscher Sprache, goldgeprägter Einband mit Kopfgoldschnitt und Lesebändchen, 416 Seiten, über 50 Abbildungen und rund 70 Sonderthemen zu den Dichtern und ihrer Zeit, Format 19,7 x 25,4 cm, Preis 49,90 Euro inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Artikelnummer: 061 284.
Nur erhältlich direkt bei Reader’s Digest:
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